Kienberger SV   –   FSV II   5:2   (1:0)

Torschütze FSV: 2x S.Tornow

Bei schlechtem Fußballwetter in dem der Wind die meisten Spielanteile hatte, stand der FSV den Kienberger SV gegenüber. Trainer E.Lukas war verhindert und somit nahm sich Ch.Sadowski das Amt des Trainers an. Abgesehen von den Langzeitverletzten und dem rot-gesperrten Keeper Müller stand eine gute Truppe auf dem Rasen.

In den ersten 45 Minuten hieß es für die Gäste gegen die starken Kienberger aber auch gegen den Wind zu arbeiten. Lange Bälle sollten in der Luft stehen bleiben und die Hintermannschaft hatte viele Probleme beim Abwehren der Distanzschüsse die an Geschwindigkeit zulegten.

Solch ein Schuß fand auch in der 5. Spielminute seinen Weg ins Ziel. Der Schütze wurde nur halbherzig gestört und somit musste der FSV wie so oft früh in Rückstand gehen. Groß Kreutz, sowie die Gastgeber konnten auf dem schlecht bespielbaren Platz nur wenig vorzeigen. Allerdings blieb der FSV im Konterspiel stets gefährlich. O.Kornemann lauerte auf Höhe der Abwehrreihen, konnte die sich bietenden Möglichkeiten nicht verwerten. Ein Abseitspfiff kam den Gastgebern zu Gunsten, nach genauerem Überdenken erkannte Schiedsrichter Köpge seine Fehlentscheidung an, doch dies nutze nun auch nichts mehr. Kienberg mit guten Kombinationen über die Außen doch ohne zwingend gefährlichen Abschluß. F.Gebhardt stand heute im Mittelfeld zwar nicht sicher, wurde aber immer wieder mit seinen Dribblings gefährlich. Einer dieser Läufe konnte im letzten Augenblick unterbunden werden und somit ging es mit einer knappen Führung für den Kienberger SV in die Kabine.

Schrecksekunde vor der Halbzeit – in einem Laufduell und anschließenden Pressschlag springt die Kniescheibe von G.Mordhorst heraus, Spieler und Betreuer haben sich sofort um Gregor gekümmert. Er wurde an den RTW übergeben und im Krankenhaus konnte die Kniescheibe mit viel Aufwand an die richtige Stelle gebracht werden. Er durfte am selben Tag bereits wieder nach Hause zu seiner Familie. Gute Besserung, Gregor.

Geschockt von dem Ereignis vor der Halbzeit ging es für beide Mannschaften wieder los. Der Wind nahm an Stärke ab und somit war der vermeintliche Vorteil für die Gäste weg. In der 52.Spielminute verlor die Hintermannschaft ein Laufduell und musste das 2:0 hinnehmen. Keeper Kabler war chancenlos, präsentierte sich über die volle Spielzeit als akzeptabler Ersatz für Stammkeeper Müller. Der FSV Groß Kreutz gab sich nicht geschlagen und wurde auch in Halbzeit zwei mit Ihrem Konterspiel gefährlich. S.Sadowski übte viel Druck über die linke Außenbahn aus, bediente O.Kornemann der ebenfalls quer auf S.Tornow legte und dieser den Ball aus 16 Meter in den Winkel schoss. Der FSV wurde nun gefährlich, hatte mehr Spielanteile und übte enormen Druck auf die Kienberger-Mannschaft aus. Vier, fünf Chancen wurden in dieser Phase ausgelassen und so kam es das den Gastgebern eine Chance ausreichte um die Führung auszubauen. In der 74. und 85.Minute die Führung zum 4:1. Nur zwei Minuten später bediente O.Kornemann den sich freilaufenden S.Tornow der per Lupfer das 4:2 herbeibrachte. Mit dem Schlusspfiff stellte der Kienberger SV das 5:2 her und gewann glücklich das Spiel.

Groß Kreutz lässt zu viele Chancen liegen und macht es dem Gegner zu einfach. Wie sagt man so schön, wenn man schon kein Glück hat dann kommt auch noch Pech dazu.

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