FSV Groß Kreutz – VFL Nauen 1:1 (0:0)

FSV zeigt sich dominant aber überwiegend zerfahren in der Spielweise. Nauen anfangs unsicher, am Ende fehlen nur wenige Minuten.

Zuletzt musste das FSV-Team eine herbe Niederlage in Pessin einstecken. 0:4 hieß es am Ende einer Partie, in der man keineswegs chancenlos war. Doch am Ende stand die Erkenntnis, dass sich ein schneller 0:2 Rückstand nicht in jeder Partie umdrehen lässt.

Für das Spiel gegen die Reserve des VFL Nauen standen mit Behrendt, Zastrow, Kurth, Briege, Radant & R. Knape sechs Spieler nicht zur Verfügung. Aus der zweiten Mannschaft rückten Rohnke, Wenzel und S. Sadowski in das FSV-Team. Auch Müller stand als Ersatzkeeper zur Verfügung.

Der FSV war im ersten Durchgang einer schwachen Partie die spielbestimmende Mannschaft. Auch bei den Chancen hatte der FSV ein klares Übergewicht. Schwerz, Kleinow, Drews, Mordhorst und Schultze konnten Ihre Versuche jedoch nicht im Tor unterbringen. Mit zunehmender Spieldauer nahm auch die Frustration der FSV-Akteure zu. Eine Mischung aus Selbstzweifel über den eigenen Abschluss und Ärger über viele technische Fehler war für die Motivation und somit für das Spiel nicht förderlich. Nauen tat sich mit Offensivbemühungen schwer. Der Tabellenletzte nutzte jede Chance zum Abschluss, auch wenn es aus 30 Metern war. Diese Versuche aus der Distanz blieben ungefährlich. Quasi mit dem Halbzeitpfiff hatte Nauen dann doch die erste große Möglichkeit. Keeper T. Scheer blieb jedoch Sieger in der 1vs1 Situation.

Der zweite Durchgang zeigte ein ähnliches Bild. Der FSV war optisch überlegen, erspielte sich aber nicht mehr ganz so viele Chancen wie im ersten Durchgang. Es fehlte an Klarheit im Spiel. Geprägt war das Offensivbemühen der Gastgeber überwiegend durch Einzelaktionen, welche nicht die notwendige Durchschlagskraft hatten. Spielerische Elemente waren Mangelware. In einer weiterhin schwachen Partie blieb Nauen in der Offensive harmlos. Die 53. Minute komplettierte dann den Groß Kreutzer Super-Gau. Ein unglückliches Handspiel führte zum Strafstoß für die Gäste. Strauch brachte das Leder mit einer Portion Glück im Kasten unter. Keeper T. Scheer war in der richtigen Ecke und auch am Ball, dennoch konnte er den Treffer nicht verhindern.

Am Spiel änderte der Treffer wenig. Weiterhin dominierte der FSV und Nauen konzentrierte sich auf die Defensive. Es war bezeichnend, dass der Ausgleich keine Folge einer herausgespielten Aktion war. Es war ein sehr sehenswerter Freistoß aus 17 Metern von S. Mordhorst in den rechten oberen Winkel, der in der 90. Minute zum Ausgleich führte.

Fazit:

Der FSV steht sich gegen den Tabellenletzten selbst im Weg und muss am Ende noch froh über den Punkt sein. Technische Fehler, Fehlende Leichtigkeit im Zusammenspiel, Frustration und Abschlussschwäche prägten die Partie des FSV.

Ausblick:

Es geht zum letzten Punktspiel im Jahr 2015 nach Brandenburg. Ein wichtiges Spiel für beide Teams. Empor, aktuell auf Platz 14, will aus dem Tabellenkeller. Der FSV braucht dagegen weiter Punkte um einen gesicherten Platz unter den ersten 10 zu halten. Auf gehts Jungs, noch einmal alles reinhauen im Jahr 2015!

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