Werder III – FSV  3:4 (3:1)

Startelf: Müller (TW), Scheer, Behrendt (C), Jäger, Knape Ph., Schwerz, Kleinow, Gebhardt, Merten, Knape R., Ballnuweit.

Reserve:  Ludwig, Blütgen.

Nicht dabei:  Amini, Kurth, Radant, Drews, Schultze.

Nach einem Wochenende Pause, ging es am heutigen Sonntag wieder um Punkte. Die Reise ging zum Tabellenletzten, dem Werderaner FC, der schon als erster Absteiger fest steht. Also von der Tabellen Konstellation schien es eine klare Angelegenheit zu werden. Nur leider war es schwerer als erwartet. Der FSV von Beginn an gut im Spiel und setzte die Werderaner gleich unter Druck. Die sehr guten Möglichkeiten die man sich herausgearbeitet hat, blieben wie so oft ungenutzt. Stephan Schwerz löste die Anspannung auf Seiten der Groß Kreutzer mit dem 1:0 nach 18 Minuten. Nun sollte doch der Knoten geplatzt sein. Doch wie von Geisterhand ließ der FSV den Gastgebern immer Platz, wenn man das so sagen kann auf dem Kunstrasengeläuf. Die logische Konsequenz war das 1:1 in der 38. Minute. Doch damit noch nicht genug, nur fünf Minuten später trifft Werder zur 2:1 Führung. In derselben Spielminute gab es auf Groß Kreutzer Seite eine rote Karte. Wiederum eine Minute später das 3:1 für die Gastgeber. Der FSV schien völlig von der Rolle. Zum Glück kam kurze Zeit später der Halbzeitpfiff.

In der Kabine schien Trainer Andy Dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn mit Beginn der zweiten Hälfte sah man wieder einen kämpferischen FSV. Auch mit einem Mann weniger wollten die Jungs vom Kleinbahndamm das Spiel noch drehen. In Minute 56 begann die Aufholjagt. Durch ein Eigentor der Werderaner kam der FSV auf 3:2 heran. In der 57 Minute war Dauerläufer Flori Jäger wieder zur Stelle und jagte das Leder unter den Querbalken. Das war der Ausgleich. Von diesem Zeitpunkt an wollten beide Teams das Spiel für sich entscheiden. Der FSV, dank der höheren Willenskraft, mit den gefährlicheren Aktionen vor dem Gehäuse der Gastgeber. Durch viele Verletzungsbedingte Unterbrechungen in Halbzeit zwei, ließ Schiri M. Bastian sechs Minuten nachspielen. Das nutzte der FSV aus und kam praktisch mit dem Schlusspfiff zum 4:3 Sieg. Ein Werderaner Spieler drückte den Ball nach scharfer Hereingabe über die Torlinie zum zweiten Eigentor des Tages.

Am Kommenden Sonntag, den 03.06.2018 trifft der FSV auf den derzeitigen Tabellenvierten Blau Weiß Damsdorf. Natürlich möchte der FSV auch von dort etwas zählbares mit in die Heimat nehmen. Anpfiff ist um 15.00 Uhr in Damsdorf.

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