Tag des „offenen Tores“

BSC Rathenow – FSV I 9:1 (3:0)

Am heutigen Sonntag ging es für den FSV zum vorletzten Auswärtsspiel der Hinrunde, nach Rathenow. Vom Papier her eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe, da beide Teams Tabellennachbarn aus der unteren Region waren.

Das Unheil für die Jungs vom Kleinbahndamm nahm bereits vor Spielbeginn schon seinen Lauf als sich Abwehrchef Th. Behrendt beim aufwärmen am Oberschenkel verletzte. Für ihn rückte Ch. Merten in die Startelf.

Kurz nach 14.00 Uhr pfiff schiri M. Adam die Partie auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund (Kunstrasengemisch) dann auch an. Die einzigen, die auf dem Trainingsgeläuf des BSC zurecht kamen, waren die Gastgeber selber. Bereits nach 4 Minuten klingelte es zum ersten mal im Kasten des FSV. Der Treffer zeigte vorerst keine Wirkung bei den Gästen. Doch mit zunehmender Spieldauer zogen die Rathenower das Spielgeschehen immer mehr auf ihre Seite. Meist über die Außen kamen sie brandgefährlich vor das Gehäuse von Keeper E. Müller. In Minute 20 dann das 2:0 für die Heimelf. Die Jungs vom Kleinbahndamm jetzt schon etwas mehr unter Zugzwang. Doch spielerisch blieb der FSV am heutigen Tage vieles Schuldig. Der agressiven Gangart des BSC hatten sie aber auch nicht wirklich viel entgegen zu setzen. Nach 40 Minuten hieß es dann 0:3 aus Groß Kreutzer Sicht. In der 44. Minute der nächste Schreckmoment für den FSV. Bei einem Distanzschuß der Rathenower konnte Keeper E. Müller mit sehr guter Parade klären, verletzte sich jedoch am Finger sodass er die Partie nicht fortsetzen konnte. In vertrat P. Bülow im Gehäuse.

Praktisch mit Wiederanpfiff der 2. Halbzeit das 4:0 für Rathenow. Nun war jegliche Hoffnung auf etwas zählbares verschwunden. Man vermisste ein wirklisches aufbäumen bei den Gästen. Wie auch schon in Durchgang eins brachten die Jungs um Trainer A. Dann auch im zweiten Spielabschnitt nicht wirklich etwas zustande. Als nach 60 Minuten das 5:0 fiel, ergab man sich seinem Schicksal. Nur noch sporadisch konnte man sich ein wenig Luft verschaffen. Die Bälle landeten aber umgehend immer wieder beim Gegner, die sich jetzt in einen Rausch spielten. In der 75. Minute das 6:0, dem nur 120 Sekunden später das 7:0 folgte. Von Gegenwehr nichts zu sehen. Dem 8:0 nach 86 Minuten folgte dann der Ehrentreffer zum 8:1 durch D. Lilje. Doch Postwendend stellten die Rathenower den alten Abstand wieder her. Pünktlich nach 90 Minuten hatte Schiri Adam dann wohl ein Einsehen und beendete das Drama für den FSV.

Der FSV, zu keinem Zeitpunkt wirklich in der Lage fussballerisch etwas aufzubieten. Sie verlieren völlig verdient gegen den BSC Rathenow.

Am nächsten Wochenende ist wieder Pokal angesagt. Bis ins Achtelfinale ist der FSV gekommen. Jedoch dürfte es für´s Viertelfinale kaum reichen, denn man erwartet mit dem VfL Nauen einen Vertreter aus der Landesklasse. Aber man sagt ja ,der Pokal habe seine eigenen Gesetze. Lassen wir uns also überraschen.Anpfiff am Kleinbahndamm ist am 17.11 2019, bereits um 13.00 Uhr.

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